Welche Sternzeichen passen zusammen?

Die Frage, welche Sternzeichen miteinander harmonieren oder nicht, wird meistens mit Blick auf die vier Elemente beantwortet. Die Elemente des jeweiligen Sonnenzeichens und des Aszendenten geben tatsächlich wichtige und grundlegende Hinweise.

Gleichzeitig gehört zur Wahrheit, dass eine tiefgründige Kompatibilitätsanalyse deutlich tiefer gehen muss. So können zwei Menschen mit vermeintlich „passenden“ Elementen ihrer Sonnen-/Sternzeichen oder Aszendenten ein schwieriges Verhältnis zueinander haben. Das kann unter anderem folgende Gründe haben:

  • Die Herrscherplaneten der jeweiligen Aszendenten stehen in einem unharmonischen Winkel (Aspekt) zueinander.
  • Wichtige Beziehungskörper wie Venus oder Mond befinden sich im Geburtshoroskop in ungünstigen Positionen.

Nichtsdestotrotz ist die Betrachtung auf der Ebene der Elemente durchaus praktisch, weil sie ein einfaches und schnelles Verständnis ermöglicht.

Das Zusammenspiel

Wie bereits auf der Hauptseite erklärt, wird jedes Tierkreiszeichen einem der vier Elemente (Feuer, Erde, Luft, Wasser) zugeordnet. Hinzu kommen die Einteilungen in die drei Modalitäten (kardinal, fix, fließend/auflösend) und die astrologischen Geschlechter (männlich/aktiv, weiblich/passiv).

Bei der Kompatibilitätsbetrachung gleicher Elemente – also bei einer Kombination aus Feuer/Feuer, Erde/Erde, Luft/Luft oder Wasser/Wasser – kommt den Modalitäten eine besondere Bedeutung zu. Warum das so ist und wie jede Kombination tickt, wird in den nächsten Absätzen beschrieben.

Erd- und Feuerzeichen

Erd- und Feuerzeichen gelten als eine dynamische Kombination, die sich ebenso kontrastreich wie harmonisch ergänzen kann. Der Enthusiasmus, die Leidenschaft und Energie der Feuerzeichen Widder, Löwe und Schütze treffen auf die Stabilität, den Pragmatismus und die Bodenhaftigkeit der Erdzeichen Stier, Jungfrau und Steinbock.

Diese Partnerschaft bringt natürliche Herausforderungen mit sich, kann jedoch für beide Seiten extrem erfüllend und lohnend sein:

  • Der Feuerpartner bringt Aufregung, Inspiration und Abenteuer in die Beziehung. Er lockt das Erdzeichen aus seiner Komfortzone.
  • Der Erdpartner sorgt für ein sicheres Fundament, die Struktur und eine konstruktive, langfristige Entwicklung. Er hilft dabei, die wilden Ideen des Feuerpartners in die Realität umzusetzen.

In dieser Dynamik entfacht das Feuerzeichen die verborgene Leidenschaft des Erdzeichens, während das besonnene Erdzeichen die unruhige Impulsivität des Feuerzeichens sanft beruhigt. Eine Beziehung zwischen diesen Elementen hat das Potenzial, über viele Jahre stabil und erfolgreich zu bleiben – vorausgesetzt, beide Partner schätzen ihre Unterschiede und setzen sie bewusst ein.

— ANZEIGE —
[Hier erscheint später deine Google Ad]

Wasser- und Feuerzeichen

Wasserzeichen (Krebs, Skorpion, Fische) besitzen eine tief verwurzelte Verbindung zu ihrer ausgeprägten Gefühlswelt, ihrer Intuition und dem Unbewussten. Eine besondere Sensibilität und emotionale Intensität zeichnen sie aus. In ihren Beziehungen suchen sie vor allem eines: bedingungslose emotionale Tiefe und echte seelische Verbundenheit.

Wenn Wasserzeichen auf Feuerzeichen treffen, begegnen sich zwei Welten, die sich in ihrer puren Intensität zwar ähneln, aber auf völlig gegensätzliche Weise ausdrücken. Genau das macht diese Partnerschaft faszinierend, aber auch herausfordernd:

  • Feuerzeichen sind absolut handlungsorientiert. Sie agieren impulsiv, oft direkt aus dem Bauch heraus und ohne Zögern im Außen.
  • Wasserzeichen sind stark nach innen gerichtet. Sie nehmen Schwingungen feinfühlig wahr und reagieren zutiefst emotional auf ihre Umwelt.

Die Herausforderung: Ohne die nötige persönliche Reife können sich diese beiden Elemente gegenseitig auf eine dramatische, emotionale Achterbahnfahrt schicken. Das Feuerzeichen fühlt sich vom Wasserzeichen schnell emotional erdrückt oder gebremst – wie, wenn Wasser das Feuer löscht. Das Wasserzeichen wiederum fühlt sich von der ungestümen Art des Feuerzeichens leicht verletzt – wie, wenn Feuer das Wasser verdampft.

Finden beide Partner jedoch ihr inneres Gleichgewicht, entsteht eine magische Verbindung. Das Feuerzeichen bringt Bewegung in die tiefe Gefühlswelt des Wasserzeichens, während das Wasserzeichen dem Feuerzeichen hilft, innezuhalten und weise nach innen zu fühlen. Sie öffnen einander Türen zu Welten, die ihnen allein verschlossen geblieben wären.

Feuer- und Luftzeichen

Feuer- und Luftzeichen gelten in der Astrologie als Traum-Kombination, da sie ausgesprochen kompatibel sind: Der Sauerstoff der Luft lässt das Feuer noch heller und kraftvoller brennen. Im Gegenzug erhitzt das Feuer die Luft, so dass sie aufsteigen und sich ausdehnen kann. Diese Elemente spornen sich gegenseitig an und inspirieren sich zu Höchstleistungen.

Dennoch treffen hier zwei völlig unterschiedliche Herangehensweisen an das Leben aufeinander:

  • Die Luftzeichen (Zwillinge, Waage, Wassermann) orientieren sich in fast jeder Lebenslage an der Logik, dem Intellekt und dem klaren Verstand.
  • Die Feuerzeichen (Widder, Löwe, Schütze) handeln oft instinktiv und gehorchen ihrem feurigen, unmittelbaren Instinkt.

Ihre Herausforderung: In Konflikten kann genau dieser Gegensatz zu einer Zerreißprobe werden, wenn keiner von beiden die Weisheit besitzt, rechtzeitig die emotionale Temperatur herunter zu drehen. Wenn der stürmische Wind des Luftzeichens unnachgiebig auf rationaler Logik beharrt, kann das ein stolzes Feuerzeichen zur Weißglut treiben und eine heftige Explosion auslösen.

Im Idealfall schaffen es beide Partner, die Leidenschaft des Feuers mit der Logik der Luft zu verbinden. So entstehen gemeinsame Ideen und Erfolge, die für jeden allein vollkommen unerreichbar gewesen wären.

Erd- und Wasserzeichen

Die Kombination aus Erde und Wasser gilt in der Astrologie als besonders harmonisch. Diese beiden Elemente ergänzen sich instinktiv und geben einander genau das, was dem anderen fehlt:

  • Das Erdzeichen schenkt dem oft verträumten Wasserzeichen Stabilität und Struktur. Es hilft ihm dabei, seine tiefen Gefühle, kreativen Ideen und Vorstellungen in die Tat umzusetzen und in der Realität zu verankern.
  • Das Wasserzeichen wiederum bringt emotionale Nahrung in das Leben des oft zu rationalen Erdzeichens. Es zeigt ihm, wie es den inneren Druck herausnimmt, streng bewachte Mauern abbaut und tiefe Gefühle zulässt.

Kein anderes Element vermag es, einem Erdzeichen so viel seelische Geborgenheit zu schenken. Das einfühlsame Wasserzeichen lehrt das Erdzeichen, empathisch zu sein und diese Fürsorge auch aktiv auszudrücken. In der Praxis führt die Wasser-Erde-Kombination deshalb häufig zu den harmonischsten und langlebigsten Partnerschaften überhaupt.

Die Stärke bei Konflikten: Ihrer bodenständigen und einfühlsamen Natur entsprechend, gehen beide Partner selbst bei Streitigkeiten überaus respektvoll miteinander um. Wenn sie Konflikte austragen, berufen sie sich instinktiv auf reale Tatsachen, statt sich in theoretischen Vorwürfen zu verlieren. Dadurch fällt es ihnen im Laufe der Zeit von allen Elementen am leichtesten, ihre tiefen Gemeinsamkeiten zu erkennen und die Beziehung dauerhaft zu festigen.

— ANZEIGE —
[Hier erscheint später deine Google Ad]

Erd- und Luftzeichen

Erd- und Luftzeichen sind eine Kombination, die selten in hitzige oder emotionale Konflikte geraten dürfte. Hier trifft der logische Verstand auf den puren Pragmatismus. Das praktische, bodenständige und zielorientierte Erdzeichen schenkt dem intellektuellen, kommunikativen Luftzeichen genau den Halt und die Struktur, die es braucht. Da sich Luftzeichen am liebsten in der Welt der Ideen bewegen, können beide Seiten sehr voneinander profitieren. In einer harmonischen Beziehung teilen sie sich die Aufgaben perfekt auf:

  • Das Erdzeichen arbeitet konsequent am materiellen Fundament, an der Sicherheit und dem realen Wachstum.
  • Das Luftzeichen lenkt seine Energie in Innovationen, Fortschritt und frische Konzepte.

Aus dieser wunderbaren Dynamik kann in jeder Form der Beziehung – ob Partnerschaft, Freundschaft oder im Beruf – eine echte Erfolgsgeschichte entstehen.

Die Herausforderung: Gefahr droht erst, wenn die Partner oder einer von ihnen zu sehr in die Extreme abdriften. Das Erdzeichen wirkt dann auf das freiheitsliebende Luftzeichen starr, unflexibel und engstirnig. Das Luftzeichen wiederum erscheint dem verlässlichen Erdzeichen im Extremfall unverbindlich, unzuverlässig und oberflächlich. Tritt dies ein, laufen beide Gefahr, die Verbindung und den gegenseitigen Respekt zu verlieren.

Luft- und Wasserzeichen

Eine Beziehung zwischen einem Luft- und einem Wasserzeichen birgt ein faszinierendes Potenzial: Im Idealfall kann sie von einer perfekten Balance zwischen mentaler Klarheit und emotionaler Tiefe profitieren. Der starke Kontrast zwischen dem Kopf- und dem Herzmenschen wirkt oft extrem anziehend auf beide Seiten. In einer reifen Partnerschaft nähren sich diese Elemente gegenseitig:

  • Das Wasserzeichen zeigt dem Luftzeichen die transformative Macht der Gefühle. Es öffnet ihm den Weg zu eigenen Herzen und vermittelt, wie wichtig seelische Fürsorge für sich selbst und den Partner ist.
  • Das Luftzeichen wiederum hilft dem Wasserzeichen dabei, die eigenen Emotionen aus einer gesunden Distanz zu betrachten. Ohne seine Gefühle zu unterdrücken, lernt das Wasserzeichen, seine emotionale Wucht zu kanalisieren und konstruktiv einzusetzen.

Die Herausforderung: Kippen beide Partner jedoch zu stark in die Extreme ihrer Elemente, wird die Beziehung auf eine harte Probe gestellt. Für das analytische Luftzeichen kann die intensive, ungefilterte Gefühlswelt des Wasserzeichens schnell überwältigend und schlicht zu viel werden. Das Wasserzeichen wiederum läuft Gefahr, sich emotional ausgehungert zu fühlen, wenn sich das Luftzeichen in Interaktionen starr auf die intellektuelle Ebene zurückzieht. Das traurige Resultat sind dann tiefe Missverständnisse und eine schmerzhafte emotionale Entkoppelung.

Feuer-Feuerzeichen-Kombination

Wenn zwei Feuerzeichen aufeinandertreffen, teilen sie sofort ein natürliches, instinktives Verständnis füreinander. In dieser Kombination treffen Aufregung auf Abenteuerlust, Spontanität auf Rastlosigkeit und purer Übermut auf grenzenlose Energie. Zusammen können zwei Feuer-Partner unglaublich viel erleben und eine sehr spannende Zeit verbringen, ohne dass einer den anderen ausbremst.

Die Herausforderung: Die größte Aufgabe für ein reines Feuer-Paar liegt darin, gemeinsam zur Ruhe zu kommen und das Verweilen im Moment zu lernen. Zudem müssen sie aktiv daran arbeiten, sich nicht in hitzigen Machtkämpfen oder heftigen Ego-Kollisionen zu verlieren. In dieser Beziehung ist es fundamental wichtig, echte Kompromisse zu finden, statt das Gegenüber blind niederrennen zu wollen.

Feuerzeichen ist nicht gleich Feuerzeichen!

Hinsichtlich ihrer astrologischen Ausrichtung werden alle Feuerzeichen dem männlichen Prinzip zugeordnet. Sie agieren proaktiv, impulsiv und nach außen gerichtet. Doch je nach ihrer inneren Dynamik (der Modalität) brennt ihr Feuer auf völlig unterschiedliche Weisen.

  • Widder – das wilde Urkind (kardinales Feuerzeichen): Der Widder eröffnet als erstes Zeichen den astrologischen Tierkreis. Regiert vom Kriegsgott Mars, brennt er vor ungefiltertem Tatendrang. Als kardinales Zeichen möchte er voranpreschen und Neues initiieren. Seine Energie ist rein handlungsorientiert. Er will im Hier und Jetzt agieren – und das am liebsten sofort und ohne Scheu vor Konsequenzen. Seine Lernaufgabe ist es, Geduld zu entwickeln und zu verstehen, dass Handlungen Konsequenzen haben.
  • Löwe – das strahlende Ich (fixes Feuerzeichen): Der Löwe steht stolz in der Mitte des Sommers. Als fixes Zeichen schätzt er Beständigkeit, Loyalität und mag plötzliche Veränderungen überhaupt nicht. Regiert von der Sonne, die unser inneres Selbst und das Ego repräsentiert, ist der Löwe stark auf seine eigene Verwirklichung gerichtet. Er strebt danach, seinem wahren Kern zu entsprechen, sich selbst zu feiern und sein bestmögliches Ich zu finden. Seine Lernaufgabe: Aufpassen, sich nicht im eigenen Stolz zu verlieren und sein Ego nicht auf destruktive Weise die Oberhand gewinnen zu lassen.
  • Schütze – der anpassungsfähige Visionär (fließendes Feuerzeichen): Der Schütze steht am Ende der Jahreszeit und besitzt die natürliche Fähigkeit des Loslassens und der Transformation. Er kann sich hervorragend an neue Umstände anpassen. Von Grund auf optimistisch gestimmt, sieht er in jeder Situation stets zuerst die Chancen und erst danach die Risiken. Regiert vom Großmacher Jupiter, zelebriert der Schütze das Leben, das Wissen und alle Genüsse. Seine Lernaufgabe: Ein gesundes Maß zu finden, Versprechen auch einzuhalten und sich nicht in mentalen oder physischen Exzessen zu verlieren.
— ANZEIGE —
[Hier erscheint später deine Google Ad]

Erd-Erdzeichen-Kombination

Bodenhaftigkeit, Besonnenheit und eine ausgeprägte materielle Zielstrebigkeit zeichnen das Element Erde aus. Wenn zwei Erdzeichen eine Partnerschaft eingehen, entsteht ein extrem stabiles, verlässliches Fundament. In der Kombination kommt es bei Konflikten eher selten zu lauten Eskalationen, emotionalen Ausbrüchen oder verbalen Ausfällen.

Die Herausforderung: Die größte Aufgabe für ein reines Erd-Paar liegt darin, nicht in gegenseitige Sturheit zu verfallen. Wenn sich beide Seiten weigern, von ihrer jeweiligen Position abzuweichen und sich auf den Partner zuzubewegen, kann die Beziehung emotional erstarren. Die natürliche Bodenhaftigkeit darf hier nicht zur lähmenden Schwerfälligkeit werden.

Erdzeichen ist nicht gleich Erdzeichen!

Hinsichtlich ihres astrologischen Geschlechts werden Erdzeichen als weiblich kategorisiert. Das bedeutet, sie tragen eine empfangende, geduldige Energie in sich und können abwarten, um Dinge aus sich heraus reifen zu lassen. Doch je nach ihrer inneren Dynamik (der Modalität) zeigen sie völlig unterschiedliche Facetten.

  • Stier – ein treuer Genießer (fixes Erdzeichen): Den Stier bringt so schnell nichts aus der Ruhe. Er vermeidet unnötigen Stress – für sich selbst und für sein Umfeld. Stiere genießen die materielle Welt, ihre fünf Sinne und all das Schöne im Leben. Passend zu ihrem Herrscherplaneten Venus, dem Planeten der Liebe und Ästhetik, wägen sie genau ab, wofür sie ihre Energie einsetzen. Sie wollen für ihren Einsatz gelobt und belohnt werden. Als treue Familienmenschen bauen sie geduldig an einer gemeinsamen Sicherheit. Ihre Lernaufgabe: Sich nicht in Bequemlichkeit, Routine und Trägheit zu verlieren.
  • Jungfrau – die meisterhafte Analystin (fließendes Erdzeichen): Die Jungfrau ist das anpassungsfähigste der Erdzeichen. Unter ihnen ist sie den Luftzeichen am nächsten, da sie sich ihren Herrscherplaneten Merkur mit dem Luftzeichen Zwillinge teilt. Merkur, der mythologische Götterbote, steht in der Astrologie für den Verstand, das logische Denken und das Verstehen. Jungfrauen sind überaus gewissenhafte Charaktere, die nach Perfektion streben. Sie lieben die Detailarbeit und wissen, dass wahre Brillanz aus Sorgfalt geboren wird. Ihre Lernaufgabe: Nicht sich und ihr Umfeld mit übertriebenem Perfektionismus in den Wahnsinn zu treiben, wenn er in übermäßige und blockierende Kritik ausartet.
  • Steinbock – der ambitionierte Architekt (kardinales Erdzeichen): Der Steinbock ist ein geordneter Initiator und der härteste, erfolgsorientierteste Arbeiter des Tierkreises. Ganz im Sinne seines strengen Herrscherplaneten Saturn kultiviert er Fleiß, Pflichtbewusstsein und enorme Beharrlichkeit. Auch im Privatleben geht er beständig, treu und zielstrebig vor, wobei Tradition und Erwartungen anderer eine große Rolle spielen können. Saturn repräsentiert bestehende Strukturen und Hierarchien. Seine Lernaufgabe: Aktiv darauf zu achten, sich selbst und den Partner nicht rein auf Karriere, Leistung und gesellschaftlichen Status zu reduzieren.

Luft-Luftzeichen-Kombination

Kommunikation, visionäres Denken und der ständige Blick in die Zukunft – das ist die Welt, in der Luftzeichen aufblühen. Eine ihrer faszinierenden Fähigkeiten ist es, eigene Emotionen aus einer gewissen Distanz zu betrachten, noch während sie stattfinden. Von einer reinen Luft-Luft-Kombination darf man Großes erwarten: innovative Konzepte, kreatives Denken außerhalb von Schubladen und Fortschritt durch neue Ideen.

Die Herausforderung: Die größte Aufgabe für zwei Luft-Partner besteht darin, nicht komplett in die Welt der reinen Theorie abzudriften und dabei den Boden unter den Füßen zu verlieren. In Beziehungen führen Konflikte zwar selten zu lauten Eskalationen, dennoch müssen Luftzeichen lernen, Gefühle nicht nur logisch zu analysieren, sondern sie auch aktiv auszudrücken – denn erst emotionale Reibung erzeugt die so wichtige Wärme, Leidenschaft und Nähe.

Luftzeichen ist nicht gleich Luftzeichen!

Astrologisch werden Luftzeichen dem männlichen Prinzip zugeordnet. Sie sind aktiv, dynamisch und nach außen gerichtet. Kombiniert mit ihrer Gabe, messerscharf zu analysieren und abzuwägen, ist das ein echtes Erfolgsrezept. Doch je nach ihrer inneren Dynamik (der Modalität) zeigen sie ganz unterschiedliche Facetten.

  • Zwillinge – der umtriebige Netzwerker (fließendes Luftzeichen): Zwillinge ist das anpassungsfähigste der Luftzeichen. Bewegung, Abwechslung und soziale Interaktion schenken ihm Kraft. Ganz im Sinne seines Herrscherplaneten Merkur ist der Austausch seine Meisterdisziplin. Zwillinge sprühen vor Ideen und wollen ununterbrochen darüber sprechen; besonders die digitale und elektronische Kommunikation liegt ihnen im Blut. Da Zwillinge als Zeichen der zwei Gesichter gilt, wird ihm oft eine gewisse Zwiespältigkeit nachgesagt – auch, weil er Gefühle geschickt unter der logischen Oberfläche zu verstecken vermag. Seine Lernaufgabe für stabile Beziehungen: Verlässlichkeit zu kultivieren und den eigenen Versprechen auch Taten folgen zu lassen.
  • Waage – der Friedensstifter (kardinales Luftzeichen): Die Waage ist ein Initiator und setzt Impulse für Harmonie. Passend zum Element Luft und dem Herrscherplaneten Venus ist sie die Friedensstifterin des Tierkreises. Sie besitzt die seltene Fähigkeit, der Perspektive ihres Gegenübers echten Raum und Berechtigung zu geben. Als Diplomatin strebt sie den Austausch auf Augenhöhe an und findet Kompromisse, wo andere scheitern – und sie sieht diese nicht als Notlösung, sondern als Ideal an. Diese Gabe des Abwägens kann Waagen jedoch zögerlich machen. Entscheidungen zu treffen, fallen ihnen oft nicht so leicht. Ihre Lernaufgabe: Aus dem Bauch heraus zu handeln und den Gefühlen freien Lauf zu lassen.
  • Wassermann – der visionäre Freigeist (fixes Luftzeichen): Der Wassermann ist das Freigeist-Zeichen schlechthin. Ihn treibt das tiefe Streben nach gesellschaftlichem, humanitären und technologischem Fortschritt an. Die Welt der visionären Ideen ist sein wahres Zuhause. Wassermann-Geborene gelten als Menschenfreunde, die Gemeinschaften und soziale Netzwerke lieben. In ihrer Brust schlagen zwei mächtige, gegensätzliche Herrscherplaneten, die es in Einklang zu bringen gilt: Saturn fordert Strukturen, Regeln und Disziplin, während Rebellen-Planet Uranus alles einreißt, was einengt. Diese Dynamik macht den Wassermann zu einem treuen, aber absolut unkonventionellen Partner, der gängige Beziehungsstrukturen gerne mutig neu definiert.

Wasser-Wasserzeichen-Kombination

Wasserzeichen fühlen – und das unendlich tief, intensiv und facettenreich. Wenn zwei Wasser-Partner aufeinandertreffen, suchen und finden sie eine emotionale Verbindung und Intimität, nach der sie zuvor oft vergebens gesucht haben. Ihre ausgeprägte Verbundenheit zu eigenen Gefühlswelt zeichnet sie aus,.

Die Herausforderung: In dieser reinen Wasser-Kombination besteht die Gefahr, die Bodenhaftung zu verlieren und im Strudel ungefilterter Emotionen zu versinken. So tiefgründig die Gefühle zweier Wasserzeichen sind, so hoch können sie in Konflikten kochen – bis die Beteiligten in den von ihnen verursachten Wellen untergehen.

Wasserzeichen ist nicht gleich Wasserzeichen!

Astrologisch werden Wasserzeichen dem weiblichen Prinzip zugeordnet. Ihre Energie ist nach innen gerichtet, zutiefst empathisch und empfangend. Doch je nach ihrer inneren Dynamik (der Modalität) drückt sich dieses emotionale Element völlig unterschiedlich aus.

  • Krebs – der beschützende Fürsorger (kardinales Wasserzeichen): Der Krebs ist das erste Wasserzeichen des Tierkreises. Er wird vom Mond regiert, der in der Astrologie für unsere Gefühlswelt und das archetypische Prinzip der Mutter steht. Krebse initiieren emotionale Bindungen. Sie geben und suchen Fürsorge, ein sicheres Zuhause, Schutz und Geborgenheit. Krebs-Geborene besitzen eine immense emotionale Intelligenz und fühlen die Stimmungen ihrer Mitmenschen hautnah – manchmal so sehr, dass es ihnen schwerfällt, sich selbst davon abzugrenzen. Ihr Lernfeld: Sich selbst in anderen Gefühlen nicht zu verlieren und in Beziehungen nicht launisch, schmollend und defensiv zu reagieren, wenn sie sich verletzt fühlen.
  • Skorpion – der angstlose Tiefseetaucher (fixes Wasserzeichen): Der Skorpion ist das wohl intensivste und am häufigsten missverstandene Zeichen des Tierkreises. Unter den Wasserzeichen ist er das feurigste, da er vom Tatkraft-Planeten Mars und vom Transformator Pluto regiert wird. Pluto, der Gott der Unterwelt, will die volle Wahrheit an die Oberfläche bringen, während Mars furchtlos voranschreitet. Diese Kombination macht die Gefühlswelt des Skorpions zu einer brodelnden Substanz. Er verabscheut Oberflächlichkeit und sucht kompromisslose Tiefe. Wer ihn nicht versteht, hält ihn oft für undurchsichtig. Doch man tut ihm unrecht: Seiner fixen Modalität entsprechend ist der Skorpion bedingungslos loyal und treu – wenn man seinen inneren Kreis erreicht hat. Wer sein Vertrauen missbraucht, bekommt die Kälte des Exils radikal zu spüren.
  • Fische – die weise Mystikerin (fließendes Wasserzeichen): Fische sind das letzte Wasserzeichen des Tierkreises und das älteste Zeichen, das ganz am Ende steht. Es heißt, Fische tragen die spirituelle Weisheit aller vorherigen elf Zeichen des Tierkreises in sich und spüren intuitiv, dass dies nicht ihr erstes Leben ist. Eigentlich wollen sie gar nicht auf Erden wandeln, sondern ganz anderen Dimensionen. Als spirituellstes Zeichen haben sie eine Verbindung zu höheren Ebenen, heißt es. In ihnen verbinden sich die Fähigkeiten und Herausforderungen ihrer beiden herrschenden Planeten: Neptun, der alles erträumen kann und Großmacher Jupiter, der Grenzenloses möglich macht. Hier liegt ihre Herausforderung: Sich nicht in der Welt der Träume zu verlieren und mit den Füßen auf dem Boden zu bleiben, zumindest so weit, dass sie in der Lage sind, in der physischen Welt etwas aufzubauen. Fische sind extrem sensible Partner, die sich aufopferungsvoll kümmern. Für dieses fließende Zeichen ist es überlebenswichtig, gesunde Grenzen zu setzen, um sich nicht im Gegenüber aufzulösen.
— ANZEIGE —
[Hier erscheint später deine Google Ad]
Nach oben scrollen