Welches Sternzeichen passt?

Warum haben es manche Sternzeichen so schwer miteinander, und wieso kann ihre Verbindung dennoch besonders wertvoll sein? Welche Sternzeichen streiten nie und was können wir in jeder Kombination lernen? Hier finden Sie Antworten.

Sternzeichen-Kompatibilität

Die Frage, welche Zeichen „passen“ bzw. miteinander harmonieren oder nicht, wird meistens mit Blick auf die Elemente der Sonnen-/Sternzeichen oder Aszendenten beantwortet, die grundsätzlich natürlich wichtige Hinweise geben. Gleichzeitig sollte erwähnt sein, dass eine ernst gemeinte Kompatibilitätsanalyse deutlich tiefer gehen würde. So können z.B. zwei Menschen mit vermeintlich „passenden“ Elementen ihrer Sonnen-/Sternzeichen oder Aszendenten ein eher schwieriges Verhältnis haben, weil z.B. die ihre Aszendenten beherrschenden Planeten in einem unharmonischen Winkel zueinander stehen oder andere Himmelskörper (z.B. Venus oder Mond) in ungünstigen Positionen. Nichtsdestotrotz ist die Betrachtung auf der Ebene der Elemente durchaus praktisch, weil sie einfach und schnell ist.

Wie oben erläutert, wird jedes Tierkreiszeichen einem der vier Elemente (Feuer, Erde, Luft, Wasser) zugeordnet, zudem wiederum den drei Modalitäten (kardinal, fix, fließend/auflösend) und wiederum den Geschlechtern (männlich, weiblich). Bei der Kompatibilitätsbetrachung auf Ebene der Elemente kommt bei einer Feuer-Feuerzeichen-Komination, Erd-Erdzeichen-Kombination, Luft-Luftzeichen-Kombination und Wasser-Wasserzeichen-Kombination den Modalitäten eine besondere Wichtigkeit zu, wie weiter unten in den jeweiligen Absätzen erklärt wird.

Erd- und Feuerzeichen

Erd- und Feuerzeichen gelten als eine dynamische Kombination, die sich stabil entwickeln kann – kontrastreich und sich ergänzend zugleich. Der Enthusiasmus, die Leidenschaft und Energie der Feuerzeichen Widder, Löwe und Schütze kombinieren sich mit der Stabilität, dem Pragmatismus und der Bodenhaftigkeit der Erdzeichen Stier, Jungfrau und Steinbock. Ihre Kombination ist nicht ohne Herausforderungen, kann jedoch gleichzeitig erfüllend und lohnend sein. Der Feuerpartner bringt den Reiz und die Aufregung in die Beziehung, der Erdpartner sorgt für eine konstruktive Entwicklung. Der Feuerpartner entfacht Feuer im Erdzeichen, der Erdpartner beruhigt die Impulsivität des Feuerzeichens. Eine Beziehung zwischen ihnen kann sich stabil und langfristig entwickeln, wenn beide sich ihrer Unterschiede bewusst sind und sie zum Besseren einsetzen.

Wasser- und Feuerzeichen

Wasserzeichen (Krebs, Skorpion, Fische) haben eine besonders starke Verbindung zu ihren Gefühlen, ihrer Intuition, zum Unbewussten und Spirituellen und zu Energien außerhalb der physischen Welt. Besondere Sensibilität und emotionale Intensität zeichnen sie aus und fordern sie heraus. In ihren Beziehungen suchen sie emotionale Tiefe und Verbundenheit.

Bezüglich der Intensität ähneln sich Feuer- und Wasserzeichen, jedoch auf so gegensätzliche Weise, dass eine Beziehung zwischen ihnen herausfordernd sein kann. Feuerzeichen sind auf Handeln und Agieren ausgerichtet, oft aus dem Bauch heraus und ohne Zögern. Wasserzeichen sind mehr nach innen gerichtet und reagieren sensibel. Beide Elemente können sich gegenseitig auf eine emotionale Achterbahnfahrt schicken, wenn sie nicht die Reife entwickeln, das Gegensätzliche zu verstehen und zu schätzen. Finden sie ihr Gleichgewicht, eröffnet sich für jeden eine Welt, die ihm sonst wohl verschlossen bliebe. Sie können viel voneinander lernen.

Erd- und Wasserzeichen

Das Erdzeichen kann dem Wasserzeichen helfen, Ideen und Vorstellung in die Tat umzusetzen. Das Wasserzeichen kann dem Erdzeichen zeigen, nicht so streng mit sich zu sein und Gefühle zuzulassen. Das fürsorgliche Wasserzeichen vermag es, dem Erdzeichen Fürsorge wie kein anderes Element zukommen zu lassen und es zu lehren, Fürsorge auszuüben. In einer Partnerschaft kann die Wasser-Erde-Kombination zu einer der harmonischsten führen und sehr lange anhalten. Ihrer Natur entsprechend gehen beide respektvoll miteinander um und berufen sich auf Tatsachen, wenn sie Konflikte austragen. Ihnen fällt es am leichtesten, mit der Zeit ihre Gemeinsamkeiten zu erkennen.

Feuer-Feuerzeichen-Kombination

Aufregung aber auch Aufgeregtheit, Abenteuerlust aber auch Übermut, Spontanität aber auch Rastlosigkeit – Feuerzeichen teilen ein natürliches Verständnis füreinander. Zusammen können sie viel erleben und eine spannende Zeit haben, ohne dass sie sich gegenseitig bremsen würden. Zu lernen, miteinander zu ruhen und zu verweilen, ist gleichzeitig wichtig und möglicherweise eine Herausforderung. Auch sich nicht in Machtkämpfen oder Ego-Kollisionen zu verlieren, stattdessen Kompromisse zu finden.

Die Feuerzeichen (Widder, Löwe, Schütze) sind hinsichtlich der Geschlechtereinteilung männlich zugeordnet bzw. proaktiv und handelnd, was zum Element Feuer passt. Mit Blick auf die Modalität jedoch unterscheiden sie sich deutlich. Die zwölf Tierkreiszeichen sind in der festen Reihenfolge von Widder (1) zu Fische (12) in drei Modalitäten eingeteilt: kardinal, fix und fließend/auflösend. Kardinal bedeutet, dass ein Zeichen am Anfang der Saison mit Energie starten möchte. Fixe Zeichen stehen in der Mitte der Saison fest und mögen Veränderungen nicht, sie gelten als treu und konservativ – auch etwas behäbig. Fließende, sich auflösende Zeichen stehen am Ende der Saison und verfügen über die Fähigkeit des Loslassens und der Veränderung. Sich nicht in etwas aufzulösen, ist ihre Herausforderung.

Widder ist kardinal, regiert vom Kriegsgott Mars und könnte als wildestes der Tierkreiszeichen beschrieben werden. Als jüngstes Zeichen im Tierkreis möchte der Widder ohne Scheu vor Konsequenzen vor allem eines: handeln.

Löwe wiederum ist fix und vor allem auf sich selbst ausgerichtet; regiert von der Sonne, die das eigene Ich – auch das Ego – repräsentiert. Löwen streben danach, sich selbst zu entsprechen, sich zu feiern und zum besten Selbst zu finden. Sie tun dies, als Feuerzeichen, extrovertiert und nach außen gerichtet. Ihre Herausforderung ist gleichwohl, sich im Selbst nicht zu verlieren und ihr Ego nicht auf destruktive Weise überhand nehmen zu lassen.

Schützen sind unter den Feuerzeichen das fließende bzw. sich auflösende Zeichen und hervorragend in der Lage, sich an Umstände anzupassen. Grundpositiv sehen sie als erstes stets Chancen, danach die Risiken. Schützen, regiert vom Großmacher Jupiter, feiern das Leben und alles, was es darin zu genießen gibt. Als fließendes Zeichen müssen sie lernen, ein gesundes Maß zu finden und sich nicht in Exzessen zu verlieren.

Luft-Luftzeichen-Kombination

Kommunikation, Denken, Neues denken – mit dem Blick auf die Zukunft: das lässt Luftzeichen aufblühen. Die Fähigkeit, ihre Gefühle aus einer gewissen Distanz zu betrachten, während sie stattfinden, zeichnet sie aus. Von einer Luft-Luftzeichen-Kombination kann man große Ideen, innovative Konzepte und Fortschritt durch moderne Techniken erwarten. Luftzeichen denken außerhalb von Schubladen und lieben die Freiheit. Nicht in die Welt der Ideen abzudriften und dabei die Bodenhaftigkeit zu verlieren, kann dabei zur Herausforderung werden. In Beziehungen dürften Konflikte selten zu Eskalationen führen und häufiger zum Verständnis für die Perspektive des anderen. Gleichzeitig müssen Luftzeichen die Wichtigkeit von Gefühlen und dem Ausdrücken von Gefühlen für eine Beziehung verstehen und praktizieren, denn Reibung erzeugt Wärme und Nähe.

Wie bei den anderen Elementen ist Luftzeichen nicht gleich Luftzeichen. Hinsichtlich des Geschlechts werden Luftzeichen männlich kategorisiert, was heißt, dass sie aktiv und eher nach außen gerichtet sind. Dieser Wesenszug kombiniert mit der Fähigkeit, zu analysieren und abzuwägen, kann zum Erfolgsrezept werden. Mit Blick auf die Modalität jedoch unterscheiden sie sich deutlich. Die zwölf Tierkreiszeichen sind in der festen Reihenfolge von Widder (1) zu Fische (12) in drei Modalitäten eingeteilt: kardinal, fix und fließend/auflösend. Kardinal bedeutet, dass ein Zeichen am Anfang der Saison mit Energie starten möchte. Fixe Zeichen stehen in der Mitte der Saison fest und mögen Veränderungen nicht, sie gelten als treu und konservativ – auch etwas behäbig. Fließende, sich auflösende Zeichen stehen am Ende der Saison und verfügen über die Fähigkeit des Loslassens und der Veränderung. Sich nicht in etwas aufzulösen, ist ihre Herausforderung.

Das erste Luftzeichen im Tierkreis ist Zwilling. Zwilling ist fließend bzw. sich auflösend. Das macht Zwillingsgeborene umtriebig, sie können sich insbesondere in sozialer Interaktion hervorragend anpassen. Aus Bewegung und Veränderung ziehen sie Kraft. Ganz im Sinne des sie beherrschenden Planeten, Merkur, ist Kommunikation und Austausch ihre Stärke. Sie entwickeln Ideen und wollen darüber sprechen. Insbesondere elektronische Kommunikation liegt ihnen. Als Sternzeichen mit den zwei Gesichtern, wird dem Zwilling eine gewisse Zwiespältigkeit attestiert. Als Luftzeichen zumal, das es gut vermag, Gefühle unter der Oberfläche zu lassen. Zwillinge müssen lernen, ihren Versprechen Folge zu leisten und dass Verlässlichkeit ein wichtiger Baustein für langfristige und stabile Beziehungen ist.

Waage ist das zweite Luftzeichen im Tierkreis und kardinal, was die Modalität betrifft. Passend zum Element Luft und dem sie beherrschenden Planeten, Venus, sind Waagen die Friedensbringer des Tierkreises. Sie verstehen es, der Perspektive des Gegenübers Raum und Berechtigung zu geben. Waagen sind die Diplomaten des Tierkreises, die Austausch auf Augenhöhe anstreben und Kompromisse finden, wo andere scheitern. Dabei sehen sie den Kompromiss nicht als kleine Lösung, sondern als Idealfall an. Die Stärke zur Abwägung kann Waagen zögerlich machen, auch zu zögerlich. Sich festzulegen und Entscheidungen zu treffen, fällt ihnen möglicherweise schwer. Zu lernen, aus dem Bauch heraus zu handeln und Gefühlen freien Lauf zu lassen, kann zur wichtigen Lektion werden.

Wassermann, das dritte und letzte Luftzeichen des Tierkreises, ist das Freigeist-Zeichen schlechthin. Das Streben nach Fortschritt, technisch wie gesellschaftlich, treibt Wassermänner an, begeistert sie und zeichnet sie aus. Die Welt der Ideen, nicht des Materiellen, ist ihr Zuhause. Wassermanngeborene sind Wohltäter, die Gesellschaft und soziale Zusammenkünfte lieben. Beide Planeten, die den Wassermann regieren, sind mächtige Gegensätze, die in Einklang gebracht werden wollen: Saturn und Uranus. Saturn, der Traditionen und Strukturen aufrecht erhält, der Regeln befolgt sehen möchte und Uranus, der Rebell, der einstürzen lässt, was einengt.

Feuer- und Luftzeichen

Feuer- und Luftzeichen gelten als kompatible Partner. Luft lässt Feuer mehr und größer brennen. Feuer erhitzt Luft, so dass sie aufsteigen kann. Luftzeichen (Zwilling, Waage, Wassermann) tendieren im Zweifel zur Logik und zum Verstand, während Feuerzeichen (Widder, Löwe, Schütze) ihrem Impuls gehorchen. In Auseinandersetzungen kann dies zu Problemen führen, keiner zur Weisheit findet, die Temperatur herunterzudrehen. Wenn der Wind des Luftzeichens beginnt, sehr stark zu blasen und auf Logik beharrt, führt es in Kombination mit einem starken Feuerzeichen vielleicht zu einer Explosion. Idealerweise schaffen es beide, die Emotionalität und Logik ihrer Zeichen ineinanderfließen zu lassen und zu Ergebnissen zu kommen, die allein nicht möglich gewesen wären.

Erd- und Luftzeichen

Diese beiden dürften selten in Streit geraten. Das praktische, bodenständige und zielorientierte Erdzeichen gibt dem intellektuellen, kommunikativen und sozialen Luftzeichen, das sich in der Welt der Ideen am wohlsten fühlt, Halt. Idealerweise gleichen sich beide aus und können voneinander lernen und profitieren. Während das Erdzeichen konsequent am materiellen Wachstum arbeitet, fließt die Energie des Luftzeichens in Ideen, Innovationen und Fortschritt. Daraus kann in jeder Art der Beziehung eine Erfolgsgeschichte gestrickt werden. Driften beide oder einer der beiden zu sehr in ihre Richtungen ab, kann es sein, dass sie die Verbindung und den Respekt voreinander verlieren.

Luft- und Wasserzeichen

Idealerweise kann eine Beziehung zwischen einem Luft- und einem Wasserzeichen aus der Balance zwischen emotionaler und mentaler Stärke profitieren. Das Wasserzeichen zeigt dem Luftzeichen die Macht und Stärke der Gefühle und ermöglicht ihm, seine zu erforschen und zu verstehen und wie wichtig Fürsorge für sich selbst und den anderen ist. Das Wasserzeichen kann dem Luftzeichen den Weg zum Herzen zeigen. Das Luftzeichen wiederum vermag es, dem Wasserzeichen zu zeigen, Emotionen zu zügeln und sich nicht von ihnen hinreißen zu lassen. Ohne sie zu unterdrücken, lernt das Wasserzeichen im besten Fall, sie zu kanalisieren und konstruktiv einzusetzen. Der Kontrast zwischen beiden kann sehr anziehend auf sie wirken.

Kippen sie jedoch jeweils zu stark in ihre Elemente werden sie herausgefordert. Für das analytische Luftzeichen mag die emotionale Intensität des Wasserzeichens überwältigend und zu viel erscheinen. Das Wasserzeichen wiederum kann sich als emotional ausgehungert fühlen, wenn sich das Luftzeichen zu stark auf die intellektuelle Ebene zurückzieht. Missverständnisse und Entkoppelung könnten die Resultate sein.

Erd-Erdzeichen-Kombination

Bodenhaftigkeit, Besonnenheit, materielle Zielstrebigkeit zeichnen Erdzeichen aus. In der Kombination dürfte es in Konflikten eher selten zu Eskalationen oder verbalen Ausfällen kommen. Sturheit oder die Weigerung, sich ein Stück weit von der eigenen Position zu weg zu bewegen und auf eine andere zuzubewegen, könnte zur Herausforderung werden. Ihre Bodenhaftigkeit sollte für Erdzeichen nicht zur Schwerfälligkeit werden.

Wie bei den anderen Elementen ist Erdzeichen nicht gleich Erdzeichen. Hinsichtlich des Geschlechts werden Erdzeichen weiblich kategorisiert, das heißt, sie sind empfangend und eher passiv. Sie können abwarten und die Dinge sich entwickeln lassen. Mit Blick auf die Modalität jedoch unterscheiden sie sich deutlich. Die zwölf Tierkreiszeichen sind in der festen Reihenfolge von Widder (1) zu Fische (12) in drei Modalitäten eingeteilt: kardinal, fix und fließend/auflösend. Kardinal bedeutet, dass ein Zeichen am Anfang der Saison mit Energie starten möchte. Fixe Zeichen stehen in der Mitte der Saison fest und mögen Veränderungen nicht, sie gelten als treu und konservativ – auch etwas behäbig. Fließende, sich auflösende Zeichen stehen am Ende der Saison und verfügen über die Fähigkeit des Loslassens und der Veränderung. Sich nicht in etwas aufzulösen, ist ihre Herausforderung.

Stier ist fix, was die Modalität betrifft. Stiere stressen nicht. Das gilt für sie selbst und für andere. Stiere genießen das Materielle, ihre fünf Sinne und das Schöne im Leben. Passend zu ihrem herrschenden Planeten Venus, dem Liebesplaneten, möchten sie wissen, wofür sie Aufwand betreiben, bevor sie ihn betreiben. Stiere wollen belohnt und gelobt werden. Sie sind treue Familienmenschen und bauen auf. Ihre Herausforderung ist, sich nicht in Bequemlichkeit und Trägheit zu verlieren.

Das Tierkreiszeichen Jungfrau, das zweite Erdzeichen im Tierkreis, ist mit Blick auf die Modalität fließend bzw. sich auflösend. Unter den Erdzeichen ist Jungfrau den Luftzeichen am nächsten, teilt es sich mit dem Luftzeichen Zwilling doch den herrschenden Planeten, Merkur. Merkur ist in der griechischen Mythologie der Götterbote, der zwischen den Welten wandelt. In der Astrologie ist Merkur der Kommunikationsplanet, der Planet des Verstandes, Verstehens und Denkens. Merkur verbindet. Jungfrauen sind fleißige, gewissenhafte Zeitgenossen, die nach Perfektion streben. Sie lieben die Detailarbeit und verstehen, dass Brillanz aus Sorgfalt geboren wird. Gleichzeitig können Jungfrauen sich selbst und ihr Umfeld mit übertriebenen Perfektionismus in den Wahnsinn treiben, insbesondere, wenn er in übermäßige Kritik ausartet. Jungfrauen streben nach Ordnung, im Inneren wie im Äußeren.

Steinbock ist kardinal, ein Starter. Dies kombiniert mit dem Erd-Element macht ihn zum harten, erfolgsorientierten Arbeiter des Tierkreises. Ganz im Sinne seines beherrschenden Planeten, Saturn, kultiviert er Fleiß und Beharrlichkeit. Und auch im Privaten geht er beständig und zielstrebig vor. Steinböcke sind treue Familienmenschen, wobei Tradition und Erwartungen eine große Rolle dabei spielen. Saturn steht für das Alte, immer schon Dagewesene, für bestehende Strukturen, Hierarchien. Wie alle Sternzeichen, die sich in ihren Wesenszügen verlieren könnten, sollten Steinböcke darauf achten, sich selbst und andere nicht auf Karriere, Arbeit und Status zu reduzieren.

Wasser-Wasserzeichen-Kombination

Wasserzeichen fühlen. Wasserzeichen fühlen tief und viel. Sie suchen eine Verbindung auf tiefster emotionaler Ebene, Intimität. Ihre Verbundenheit zu ihren Gefühlen zeichnet sie aus und fordert sie heraus. In Kombination können sie eine emotionale Verbundenheit finden, die sie zuvor vergebens suchten. Gleichzeitig dürfen sie nicht die Bodenhaftung verlieren und sich in ihrem Wasser verlieren. So tief ihre Gefühle sind, so hoch können sie kochen.

Wie bei den anderen Elementen ist Wasserzeichen nicht gleich Wasserzeichen. Hinsichtlich des Geschlechts werden Wasserzeichen weiblich kategorisiert, was heißt, dass sie nach innen gerichtet, zeitweise abwartend, passiv agieren. Mit Blick auf die Modalität jedoch unterscheiden sie sich deutlich. Die zwölf Tierkreiszeichen sind in der festen Reihenfolge von Widder (1) zu Fische (12) in drei Modalitäten eingeteilt: kardinal, fix und fließend/auflösend. Kardinal bedeutet, dass ein Zeichen am Anfang der Saison mit Energie starten möchte. Fixe Zeichen stehen in der Mitte der Saison fest und mögen Veränderungen nicht, sie gelten als treu und konservativ – auch etwas behäbig. Fließende, sich auflösende Zeichen stehen am Ende der Saison und verfügen über die Fähigkeit des Loslassens und der Veränderung. Sich nicht in etwas aufzulösen, ist ihre Herausforderung.

Das erste Wasserzeichen des Tierkreises, Krebs, wird vom Mond regiert, der für unsere Gefühlswelt steht. Und für die Mutter. Krebse geben und suchen Fürsorge, ein Zuhause, Sicherheit und Geborgenheit. Krebsgeborene haben eine hohe emotionale Intelligenz, sie fühlen ihre Mitmenschen; manchmal so sehr, dass es ihnen schwerfällt, sich selbst zu fühlen. Hier kann eine Herausforderung liegen. In Beziehungen sind sie beschützend und treu, können aber auch launisch und defensiv werden, wenn sie sich verletzt fühlen. Mit Blick auf die Modalität gehört Krebs zu den kardinalen Zeichen, die anstoßen und initiieren.

Skorpion ist das vielleicht tiefgründigste Tierkreiszeichen, das so tiefgründig ist, das manche es für undurchsichtig halten. Unter den Wasserzeichen ist der Skorpion das feurigste, wird er doch von Pluto und Mars regiert: Pluto, der Gott der Unterwelt, der die Wahrheit an die Oberfläche bringen möchte und dabei weder Aufwand noch Schmerz noch Empörung fürchtet und Mars, der Kriegsgott, der sowieso nichts fürchtet, im Zweifel vorprescht. In Kombination mit der Gefühlstiefe eines Wasserzeichens ergibt sich eine brodelnde Substanz. Skorpione können mit Oberflächlichkeit nichts anfangen, sie suchen tiefe Beziehungen. Sie gelten als unberechenbar, weil sie nicht lange fackeln. Dabei sollte man Skorpionen aber kein Unrecht tun. Wer sie nicht versteht, ist vielleicht nicht tief genug getaucht. Ihrer fixen Modalität entsprechend sind Skorpione nämlich sehr treu und loyal, wenn sie jemanden einmal in den inneren Kreis gelassen haben. Wer draußen ist, bekommt es zu spüren.

Fische sind das letzte Wasserzeichen und älteste Zeichen, das am Ende des Tierkreises steht. Es heißt, Fische verfügen über die Weisheit aller Zeichen, die vor ihnen kommen, und wissen, dass dies nicht ihr erstes Leben ist. Sie sind das spirituellste Zeichen, das eine direkte Verbindung in höhere Sphären hat und seherische und übernatürliche Fähigkeiten entwickeln kann. Fische leben eigentlich nicht in der materiellen Welt, sondern in der Welt der Träume und Fantasie. Das ist ihre große Stärke. Da sie nun aber auf der Erde leben, ist eben das auch ihre große Herausforderung. Fische müssen lernen, die Füße auf dem Boden zu behalten und dass es wichtig ist, in einer physischen Welt Physisches aufzubauen. Die Wahrheit ist: eigentlich wollen sie das nicht. Fische sind extrem sensibel und sehen auf intuitiver Ebene. Sie sind treue Freunde und Partner, die sich kümmern. Sich dabei – mit Blick auf ihre Modalität – nicht aufzulösen und Grenzen zu setzen, ist sehr wichtig für sie zu lernen. Als Element Wasser, Geschlecht weiblich und mit der Modalität auflösend/fließend, sind Fische das Zeichen, das man am wenigsten greifen kann. Fische können loslassen und lassen ihre Gefühle heraus, die für sie immer an oberster Stelle stehen.

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