Die 12 Sternzeichen

Keines der zwölf Tierkreiszeichen bzw. Sternzeichen ist wie das andere, und gleichzeitig sind sie über ihre Elemente, Modalitäten und Geschlechter verbunden – manchmal auch durch ihre Gegensätzlichkeit. Es gibt vier Elemente: Feuer, Erde, Luft und Wasser, die in dieser Reihenfolge im Tierkreis aufgeteilt sind. Das heißt, es gibt drei Feuerzeichen (Widder, Löwe, Schütze), drei Erdzeichen (Stier, Jungfrau, Steinbock), drei Luftzeichen (Zwillinge, Waage, Wassermann) und drei Wasserzeichen (Krebs, Skorpion und Fische). Die Elemente unterscheiden sich wesentlich.

Dazu gibt es drei Modalitäten, in die die Sternzeichen unterteilt sind. Als Modalität kann man sich die innere Dynamik der Zeichen vorstellen: kardinal, fixiert und fließend. In dieser Reihenfolge werden die Sternzeichen vom ersten im Tierkreis (Widder) bis zum letzten (Fische) entsprechend ihrer Modalität charakterisiert, was dazu führt, dass sich Zeichen eines Elementes (z. B. Feuerzeichen) stark voneinander unterscheiden. Es gibt vier kardinale Zeichen (Widder, Krebs, Waage, Steinbock) und vier fixierte Zeichen (Stier, Löwe, Skorpion, Wassermann) und vier fließende Zeichen (Zwillinge, Jungfrau, Schütze, Fische). Außerdem unterscheidet man die zwölf Tierkreiszeichen auch hinsichtlich ihres Geschlechtes, wobei nicht das biologische Geschlecht gemeint ist. Vielmehr wird mit „männlich“ gemeint, dass ein Zeichen proaktiv ist, und ein „weibliches“ Zeichen eher passiv, abwartend. Der Tierkreis startet bei Widder mit einem männlichen Zeichen, auf das ein weibliches folgt – sie wechseln sich stets ab: Es gibt sechs männliche Zeichen (Widder, Zwillinge, Löwe, Waage, Schütze, Wassermann) und sechs weibliche Zeichen (Stier, Krebs, Jungfrau, Skorpion, Steinbock, Fische).

Im Folgenden werden die zwölf Zeichen entsprechend ihrer Position im Tierkreis vorgestellt, beginnend mit Widder, dem jüngsten, und endend mit Fische, dem ältesten. Jedes Sternzeichen hat eine helle und eine dunkle Seite, die es zu verstehen gilt – für sie selbst und für andere. Jeder kippt hin und wieder auf seine dunkle Seite, das ist natürlich. Es liegt in der Macht eines jeden, zu entscheiden, wie oft und wie lange er dort verweilt. Die helle Seite ist eine Tür, die immer offen steht.

Widder – wildes Urkind

Der Widder eröffnet als erstes Zeichen den astrologischen Tierkreis. Wie alle Feuerzeichen ist er dem männlichen Prinzip zugeordnet – er agiert proaktiv, impulsiv und nach außen gerichtet. Von den drei Sternzeichen im Element Feuer ist der Widder, regiert vom Planeten Mars, vielleicht das wildeste. Seine innere Dynamik (Modalität) ist kardinal: Den Widder drängt es, voran zu preschen und Neues zu initiieren. Er will im Hier und Jetzt agieren – und ist dabei ohne Scheu vor Konsequenzen. Der erste oder bislang einzige auf einem Weg zu sein, lässt den Widder nicht zurückschrecken. Im Gegenteil, er beschreitet einen neuen Weg mutig – privat wie beruflich. In seine Beziehungen bringt der Widder Abenteuerlust und Unternehmensfreude ein. Ein Widder kämpft wie ein Krieger um und für jemanden, der ihm wichtig ist.

Seine Lernaufgabe ist es, Geduld zu entwickeln und zu verstehen, dass Handlungen Konsequenzen haben. Inne zu halten und zu erfahren, dass Dinge manchmal einfach Zeit brauchen, um sich zu entwickeln und man gar nichts tun sollte, ist eine wertvolle Lektion, die dem Widder-Zeichen neue Perspektiven eröffnet. Wenn seine Gefühle hochkochen, insbesondere Wut, tut der Widder gut daran, durchzuatmen, bevor er handelt und bewusst nicht reaktiv zu sein. Zu lernen, sanft zu sein und anderen Menschen Raum zu geben, statt vorzupreschen und Druck auszuüben, wird dem Widder Türen öffnen.

Stier – treuer Genießer

Als zweites Zeichen des Tierkreises ist der Stier das erste Erdzeichen und wie alle Erdzeichen dem weiblichen Geschlecht zugeordnet – empfangend, geduldig, abwartend. Stiere können abwarten, um Dinge aus sich heraus reifen zu lassen. Zusätzlich ist ihre innere Dynamik (Modalität) fixiert: Stiere bringt so schnell nichts aus der Ruhe. Sie vermeiden unnötigen Stress – für sich selbst und für ihr Umfeld. Stiere genießen die materielle Welt, ihre fünf Sinne und alles Schöne im Leben. Passend zu ihrem Herrscherplaneten Venus, dem Planeten der Liebe und Ästhetik, wägen sie genau ab, wofür sie ihre Energie einsetzen. Stiere wollen für ihren Einsatz stets gelobt und belohnt werden. Als treue Familienmenschen bauen sie geduldig an einer gemeinsamen Sicherheit.

Auf ihrer Schattenseite kippt die Ruhe der Stiere in pure Sturheit um. Sie unterscheiden dann nicht mehr zwischen richtig und falsch; sie wollen nur noch recht behalten. Auch kann sich ihre Liebe zum Genuss in Materialismus, Egoismus und Geiz verwandeln, wenn sie in ihre Extreme verfallen. Die Lernaufgabe der Stiere ist es, Flexibilität zu lernen und sich nicht in Bequemlichkeit, Routine und Trägheit zu verlieren.

Zwillinge – umtriebige Netzwerker

Als drittes Zeichen des Tierkreises sind Zwillinge das erste Luftzeichen und wie alle Luftzeichen dem männlichen Prinzip zugeordnet – aktiv, dynamisch, nach außen gerichtet. Dies kombiniert mit der fließenden Modalität (innere Dynamik) macht Zwillinge zum anpassungsfähigsten der Luftzeichen. Bewegung, Abwechslung und soziale Interaktion schenken ihnen Kraft. Ganz im Sinne ihres Herrscherplaneten Merkur ist der Austausch seine Meisterdisziplin. Zwillinge sprühen vor Ideen und wollen ununterbrochen darüber sprechen; besonders die digitale und elektronische Kommunikation liegt ihnen im Blut. Als charmante Kommunikatoren bringen sie beruflich und privat Inspiration in jeden Austausch.

Wie alle Sternzeichen haben auch Zwillinge eine dunkle Seite. Als Zeichen der zwei Gesichter wird ihnen eine gewisse Zwiespältigkeit nachgesagt. Wenn sie in ihre Extreme kippen, brechen sie ihre Versprechen und drehen ihre Meinung mit dem Wind. Als Luftzeichen können Zwillinge ihre Gefühle unter der logischen Oberfläche geschickt verstecken. Ihre Lernaufgabe für stabile Beziehungen ist es, Verlässlichkeit zu kultivieren und den eigenen Versprechen auch Taten folgen zu lassen.

Krebs – beschützender Fürsorger

Als viertes Zeichen des Tierkreises ist der Krebs das erste Wasserzeichen und damit dem weiblichen Prinzip zugeordnet. Diese Energie ist nach innen gerichtet, zutiefst empathisch und empfangend. Aufgrund der kardinalen inneren Dynamik (Modalität) unterscheidet sich der Krebs von den anderen Wasserzeichen. Er wird vom Mond regiert, der in der Astrologie für unsere Gefühlswelt und das archetypische Prinzip der Mutter steht. Krebse initiieren emotionale Bindungen. Sie geben und suchen Fürsorge, ein sicheres Zuhause, Schutz und Geborgenheit. Krebs-Geborene besitzen eine immense emotionale Intelligenz und fühlen die Stimmungen ihrer Mitmenschen hautnah – manchmal so sehr, dass es ihnen schwerfällt, sich selbst davon abzugrenzen.

Kippt der Krebs auf seine Schattenseite, weil er sich zum Beispiel verletzt fühlt, tendiert er zu einem gewissen Opferverhalten und verliert sich möglicherweise im Selbstmitleid, um sich die Aufmerksamkeit des anderen zu sichern. Auf dieser niedrigen Frequenz handelt der Krebs nachtragend, launisch und defensiv. Das Lernfeld des Krebses ist es, sich selbst nicht in den Gefühlen anderer zu verlieren. In seinem eigenen Interesse tut er gut daran, in dieser Hinsicht auf sich zu achten, um nicht auf seiner dunklen Seite zu verlieren.

Löwe – strahlendes Ich

Als fünftes Zeichen des Tierkreises und zweites Feuerzeichen steht der Löwe stolz in der Mitte des Sommers. Als Feuerzeichen ist er dem männlichen Prinzip zugeordnet: proaktiv, impulsiv und nach außen gerichtet. Seine innere Dynamik (Modalität) ist fixiert. Er schätzt Beständigkeit, Loyalität und mag plötzliche Veränderungen überhaupt nicht. Regiert von der Sonne, die unser inneres Selbst und das Ego repräsentiert, ist der Löwe stark auf seine Verwirklichung gerichtet. Er strebt danach, seinem wahren Kern zu entsprechen, sich selbst zu feiern und sein bestmögliches Ich zu finden. Der Löwe liebt Aufmerksamkeit und ist der geborene Star im besten Sinne. In seinen Beziehungen ist er großzügig, ausgesprochen treu und bringt Abenteuer hinein.

Verfällt der Löwe in seine Extreme, übernimmt sein Ego. Arrogant und ich-bezogen ist er dann nicht bereit, das Scheinwerferlicht mit jemandem zu teilen, und nutzt andere sogar aus, um selbst noch heller zu scheinen. Seine Lernaufgabe ist es, sich nicht im eigenen Stolz zu verlieren und sein Ego auf konstruktive Weise einzusetzen.

Jungfrau – meisterhafte Analystin

Als sechstes Zeichen des Tierkreises und zweites Erdzeichen ist die Jungfrau den Luftzeichen am ähnlichsten, da sie sich ihren Herrscherplaneten Merkur mit dem Luftzeichen Zwillinge teilt. Merkur, der mythologische Götterbote, steht in der Astrologie für den Verstand, das logische Denken und das Verstehen. Wie alle Erdzeichen ist die Jungfrau dem weiblichen Prinzip zugeordnet: nach innen gerichtet, zutiefst empathisch und empfangend. Aufgrund ihrer fließenden inneren Dynamik (Modalität) gilt die Jungfrau als das anpassungsfähigste der Erdzeichen. Jungfrauen sind überaus gewissenhafte Charaktere, die nach Perfektion streben und hilfsbereit sind. Sie lieben die Detailarbeit und wissen, dass wahre Brillanz aus Sorgfalt geboren wird. Ihr messerscharfer Verstand und ihr ausgeprägtes Einfühlungsvermögen lassen die Jungfrau Stimmungen anderer blitzschnell analysieren und durchschauen.

Verirrt sich die Jungfrau allerdings auf ihre Schattenseite, wird ihr Detailblick zur Waffe. Mit unbarmherziger, destruktiver Kritik zermürbt sie ihr Gegenüber und zerstört, statt zu helfen, bis nichts mehr vom Selbstbewusstsein des anderen übrig ist. Ihre Lernaufgabe ist es, nicht sich und ihr Umfeld mit übertriebenem Perfektionismus in den Wahnsinn zu treiben, denn die Jungfrau betrachtet sich selbst genauso kritisch und hart wie andere.

Waage – die Friedensstifter

Als siebtes Zeichen des Tierkreises und zweites Luftzeichen ist die Waage wie alle Luftzeichen dem männlichen Prinzip zugeordnet: proaktiv, nach außen und auf das Handeln gerichtet. Ihrer kardinalen inneren Dynamik (Modalität) entsprechend gilt die Waage als Initiator und setzt Impulse für Harmonie. Passend zum Element Luft und dem Herrscherplaneten Venus ist sie die Friedensstifterin des Tierkreises. Die Waage besitzt die seltene Fähigkeit, der Perspektive ihres Gegenübers echten Raum und Berechtigung zu geben. Als Diplomatin strebt sie den Austausch auf Augenhöhe an und findet Kompromisse, wo andere scheitern – und sie sieht diese nicht als Notlösung, sondern als Ideal an.

Diese Gabe des Abwägens kann die Waage jedoch zögerlich machen. Kippt die Waage in ihre Extreme, kann ihre Harmoniesucht toxisch werden. Dann lügt und schauspielert sie, um es allen recht zu machen, und wird mit der Zeit unzuverlässig und rastlos. Ihre Lernaufgabe ist es, aus dem Bauch heraus zu handeln und den eigenen Gefühlen freien Lauf zu lassen, unabhängig davon, ob andere dem zustimmen.

Skorpion – angstloser Tiefseetaucher

Als achtes Zeichen des Tierkreises und zweites Wasserzeichen ist der Skorpion dem weiblichen Prinzip zugeordnet: nach innen gerichtet, abwartend, sensibel. Gleichzeitig ist der Skorpion das feurigste unter den Wasserzeichen, da es vom Tatkraft-Planeten Mars und vom Transformationsplaneten Pluto regiert wird. Pluto, der Gott der Unterwelt, will die volle Wahrheit an die Oberfläche bringen, während Mars furchtlos voranschreitet. Diese Kombination macht die Gefühlswelt des Skorpions zu einer brodelnden Substanz. Er verabscheut Oberflächlichkeit und sucht kompromisslose Tiefe. Wer ihn nicht versteht, hält ihn oft für undurchsichtig. Doch man tut ihm unrecht: Seiner fixierten Modalität (innere Dynamik) entsprechend ist der Skorpion bedingungslos loyal und treu – wenn man seinen inneren Kreis erreicht hat. Wer sein Vertrauen missbraucht, bekommt die Kälte des Exils radikal zu spüren.

Auf seiner Schattenseite kippt die Leidenschaft des Skorpions in Besessenheit und Eifersucht. Seine Lernaufgabe ist es, ein zwanghaftes Bedürfnis nach Kontrolle loszulassen, Vergebung zu lernen und zu akzeptieren, dass Verletzlichkeit keine Schwäche ist.

Schütze – der Visionär

Als neuntes Zeichen des Tierkreises steht das dritte und letzte Feuerzeichen am Ende der Jahreszeit Herbst. Wie alle Feuerzeichen dem männlichen Prinzip zugeordnet, lieben Schützen aktives Handeln. Gleichzeitig besitzen sie entsprechend ihrer fließenden inneren Dynamik (Modalität) die natürliche Fähigkeit des Loslassens und der Transformation. Schützen gelten als anpassungsfähige Visionäre. Sie können sich hervorragend an neue Umstände anpassen. Von Grund auf optimistisch gestimmt, sehen sie in jeder Situation stets zuerst die Chancen und erst danach die Risiken. Regiert vom Großmacher Jupiter, zelebrieren sie das Leben, das Wissen und alle Genüsse.

Die wichtigste Lernaufgabe für Schützen ist es, sich nicht zu übertreiben und in mentalen oder physischen Exzessen zu verlieren. Kippen sie ins Extreme, wird ihre philosophische Art zur Arroganz. Mit einer taktlosen und pseudo-ehrlichen Herangehensweise verletzen sie ihr Gegenüber, statt hilfreichen Rat zu geben. Wird es ernst, läuft der Schatten-Schütze aus Unreife vor der Verantwortung einfach davon.

Steinbock – ambitionierter Architekt

Als zehntes Zeichen des Tierkreises und letztes Erdzeichen ist der Steinbock wie alle Erdzeichen dem weiblichen Prinzip zugeordnet: nach innen gerichtet und abwartend. Seiner kardinalen Modalität (innere Dynamik) entsprechend ist der Steinbock ein geordneter Initiator und der härteste, erfolgsorientierteste Arbeiter des Tierkreises. Ganz im Sinne seines strengen Herrscherplaneten Saturn kultiviert er Fleiß, Pflichtbewusstsein und enorme Beharrlichkeit. Auch im Privatleben geht er beständig, treu und zielstrebig vor. Sowohl privat als auch beruflich sind dem Steinbock Tradition und Status im besten Sinne wichtig.

Auf seiner Schattenseite kann das konstruktive Aufbauen in einen ungesunden Ehrgeiz kippen, der ihn kalt und rücksichtslos macht. Um seine Ziele zu erreichen, schreckt er nicht davor zurück, dies auf Kosten anderer zu tun. Seine Lernaufgabe ist es, aktiv darauf zu achten, sich selbst und den Partner nicht rein auf Karriere, Leistung und gesellschaftlichen Status zu reduzieren.

Wassermann – visionärer Freigeist

Als elftes Zeichen des Tierkreises und letztes Luftzeichen ist der Wassermann das Freigeist-Zeichen schlechthin. Wie alle Luftzeichen ist der Wassermann dem männlichen Prinzip (aktiv, nach außen gerichtet) zugeordnet und hinsichtlich seiner inneren Dynamik fixiert (loyal, veränderungsscheu). Den Wassermann treibt das tiefe Streben nach gesellschaftlichem, humanitärem und technologischem Fortschritt an. Die Welt der visionären Ideen ist sein wahres Zuhause. Wassermann-Geborene gelten als Menschenfreunde, die Gemeinschaften und soziale Netzwerke lieben. In ihrer Brust schlagen zwei mächtige, gegensätzliche Herrscherplaneten, die es in Einklang zu bringen gilt: Saturn fordert Strukturen, Regeln und Disziplin, während der Rebellen-Planet Uranus alles einreißt, was einengt. Diese Dynamik macht den Wassermann zu einem treuen, aber absolut unkonventionellen Partner, der gängige Beziehungsstrukturen gerne mutig neu definiert.

Wie bei allen Sternzeichen können auch die Wesenszüge des Wassermanns ins Negative kippen, wenn er in seine Extreme verfällt. Es heißt, der Wassermann liebt dann zwar die Menschheit, aber nicht die Menschen. Echte emotionale Nähe zuzulassen, statt sich in kühle, intellektuelle Distanz zu flüchten, ist seine Lernaufgabe. Sein Wunsch nach Unabhängigkeit und Freiheit sollte ihn nicht von anderen Menschen isolieren.

Fische – verträumte Mystikerin

Fische sind das letzte und damit älteste Zeichen des Tierkreises. Es heißt, Fische tragen die spirituelle Weisheit aller vorherigen elf Zeichen in sich und spüren intuitiv, dass dies nicht ihr erstes Leben ist. Eigentlich wollen sie gar nicht auf Erden wandeln, sondern in ganz anderen Dimensionen, heißt es. Wie alle Wasserzeichen sind Fische dem weiblichen Prinzip zugeordnet (empfangend). Dies und ihre fließende innere Dynamik (Modalität) machen Fische zum spirituellsten Zeichen überhaupt. Sie sind hochsensibel und nach innen gerichtet. Fische können loslassen, und Veränderungen machen ihnen keine Angst. Sie wissen, dass alles Eins ist. In ihnen verbinden sich die Fähigkeiten und Herausforderungen ihrer beiden herrschenden Planeten: Neptun, der alles erträumen kann, und Großmacher Jupiter, der Grenzenloses möglich macht. Fische sind extrem sensible Partner, die sich aufopferungsvoll kümmern. Sie bauen Verbindungen auf tiefster Ebene auf, sodass sich der andere gesehen und verstanden fühlt. Fische haben eine grenzenlose Vorstellungskraft und sind besonders kreativ, sie sind die geborenen Künstler.

Ihre Lernaufgabe ist, sich nicht in der Welt der Träume zu verlieren, mit den Füßen auf dem Boden der Realität zu bleiben und gesunde Grenzen zu setzen, um sich im Gegenüber nicht aufzulösen. Trotz ihrer besonderen Fähigkeit, sich in höhere Energien einzuklinken, sind sie Teil der physischen Welt und sollen auch hier ein Zuhause bauen.

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